Ferdinand Pillhofer

 

Hallo liebe Bergfreunde, hier möchte ich mich kurz vorstellen und Euch erklären, was ich mit meiner Seite erreichen möchte:

 

Ich bin der einzige Sohn einer Steirerin aus dem oberen Murtal und eines Steirers aus dem oberen Mürztal.  Im Jahr 1964 zogen diese beiden tollen Menschen wegen der Arbeit meines Vaters nach Niederösterreich,  wo ich ein Jahr später in Neunkirchen das Licht der Welt erblickte.

Da sowohl meine Mutter als auch mein Vater begeisterte Bergsteiger waren und deren gesamten Familien und Freundeskreise in der Steiermark lebten, war es auch kein Wunder, dass wir als kleine , in Niederösterreich fremde Familie, jede freie Minute in der Steiermark verbrachten. 

Sowohl der Heimatort meiner Mutter als auch der Ort von meinem Vater waren umringt von steilen, teils schroffen Bergen. 

Auch wenn ich in der Ebene von Peisching gewohnt habe,  meine ersten Schritte machte ich mehr oder weniger im Fels der Kalkalpen oder der Wölzer Tauern.

 

Eigentlich fand ich als Kind das Bergwandern und -steigen gar nicht so lustig.

Während sich andere Kinder am Wochenende ausschlafen durften und am Vormittag ins Freibad fuhren, wurde ich, zumindest im Sommer, um 4 Uhr geweckt, damit wir vor der Mittagshitze am Gipfel sind!

Nach den Sommerferien, wenn wir in der Schule unserer Lehrerin berichten durften, wie wir den Sommer verbracht haben, hörte ich meine Kollegen von Italien, Jugoslawien und Ungarn usw. berichten.

Und ich..., naja, Sonnblick, Ankogel, Großglockner... (Meine ersten 3000er übrigens)

Unsere Lehrerin, selbst Bergsteigerin, war von meinen Erzählungen immer total begeistert. Von den Mitschülern wurde ich deswegen eher belächelt. 😪

 

Als ich dann in die Pubertät kam, lehnte ich mich gegen den "Bergwahn" meiner Eltern auf und schwor mir, nie mehr auf einen Berg zu steigen.😤

Es dauerte aber nicht lange. Mein Freundeskreis im Bezirk Neunkirchen (Rax, Schneeberg, Hohe Wand, Semmering, Hochwechsel) machten gerne Klettertouren, Wanderungen, Schitouren usw. welche meist auf den umliegenden Almhütten endeten.  

Nach kurzer Zeit brach ich mein Gelübde und ging wieder in die Berge.

Zack..., das Bergfieber hatte mich wieder ❤️

 

Ich wurde Mitglied gleich mehrerer alpinen Vereine, absolvierte die unterschiedlichsten Kurse und Weiterbildungen und nutzte jede Gelegenheit in den Bergen zu sein.

Leider habe ich (Gott sei Dank nie am eigenen Leib) in den vielen Jahren sehr viele Unfälle, Verletzungen oder verirrte "Wanderer" gesehen und auch zum größten Teil helfen können. Auch Wanderern mit total falscher Bekleidung und/oder Ausrüstung konnte ich sicher vom Berg oder zur nächsten Schutzhütte begleiten.

 

Der Sinn dieser Seite ist, dass ich vom Anfänger bis zum routinierten Bergsteiger Informationen, Sicherheitstipps, Tipps zur notwendigen Ausrüstung und detaillierte Tourenbeschreibungen mitteilen möchte, damit Ihr immer wieder gesund vom Berg herunter kommt.

 

© Bergheil Euer Bergferdl